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  • Mike98

Red Bull Romaniacs 2021

MXtreme Teamfahrer Mike "Burning" Bichler finished die härteste Endurorallye der Welt


Landschaft pur in den rumänischen Karpaten

„Harte lange Tage. Episches Fahren. Abenteuer pur. Hohe Emotionen!“

Mike Bichler stellte sich einer wahren Herausforderung im Endurosport. Vier Offroadtage sind bei der legendären "Red Bull Romaniacs" auf Endurotrails in den südlichen Karpaten rund um Sibiu in verschiedenen Leistungsklassen (Gold, Silber, Bronze, Iron und Atom) zu absolvieren. Bei den 5 Klassen bedeutet Gold so viel wie «unfahrbar» (es sei denn, man ist ein Gott des Extrem-Enduro…). Die Iron-Klasse kann als «Hartes 4-Tage Rennen ohne unmögliche Sektionen» definiert werden, doch auch diese Klasse ist kein Spaziergang. Alle Klassen decken täglich happige 100-200 km in der rumänischen Wildnis ab und können in durchschnittlich sechs bis acht Stunden bewältigt werden. Mike Bichler ging dieses Abenteuer in der Bronze-Klasse, also auf einem absolut starken und anspruchsvollem Niveau, auf einer nahezu serienmäßigen BETA RR300 Racing an, welche lediglich mit den obligatorischen Protektoren auf das Event vorbereitet wurde.


MXtreme-BETA bereit für das Abenteuer...

....und "Burning" Bichler auch. Start zur Tageswertung


"Beim Time Qualifier wollte ich nicht zu viel riskieren."

Nach problemloser Anmeldung ging es am darauffolgenden Tag bereits los mit dem "Time Qualifier", einem 16 Kilometer langem Prolog. Hier sollte zunächst nicht zu viel riskiert werden und mit Startplatz 27 von 200 Startern in der Bronze-Klasse konnte man zuversichtlich nach vorne sehen.


Tag 1: Um 7.04 Uhr war der Start für den ersten Fahrtag 25km von Sibiu entfernt, was bedeutete, dass man schon um 5Uhr aus den Federn musste und sich auf den Weg machte. Raphi Osterauer übernahm neben dem professionellem Bike-Service stets die Fahrt zum Startort. Durch den Red-Bull-Bogen ging es dann in den Wald und es lief anfänglich sehr zäh. Mike Bichler fühlte sich auf dem Bike und im Gelände anfangs noch nicht wohl. Nach 2,5 Stunden veränderte man schließlich am ersten Servicpoint nochmals das Fahrwerk und man ließ den Luftdruck der Reifen auf 0,4 Bar ab.

"Von hier an war das Bike perfekt und es lief sehr gut!"

"Flat Out" durch die Karpaten


Tag 2: Wieder 35 km entfernt von Sibiu startete um 7.00 Uhr die Marathonetappe und es ging 135km durch Täler ins Camp. Leider mussten die Batterien vom GPs nochmals gewechselt werden, was in Summe 10 Minuten Zeitverlust bedeutete. Platz 32 an diesem Tag. Ein Highlight in diesem Jahr war die Übernachtung in der "Wildnis" in einem extra angelegtem Camp. Hier mussten alle Fahrer (auch die Profis) ohne Mechaniker und sonstigen Service auskommen.


"Da brauch i ned amoi a Zelt!" Die Übernachtung im Biwak gut überstanden.



Tag 3: Es ging die 135 Kilometer des Vortages nach einer Nacht im Zelt wieder zurück nach Sibiu.

"Alles verlief problemlos und ich konnte mich wieder vorarbeiten."

Täglicher Service von Mechaniker und Spezl Raphi Osterauer


Tag 4: Start um 6.50 in Sibiu auf eine 130km Etappe. An diesem letzten Tag ist besonders eine gute konditionelle Verfassung nötig, um keine heftigen Fehler zu machen und das Ziel zu erreichen. Mit Platz 19 in der Tageswertung und einer Zieldurchfahrt mit Gesamtplatz 21 in der Bronzeklasse kann sich das Projekt "Romaniacs" absolut sehen lassen.


"Hier hab ich gemerkt, dass ich Handwerker bin und auch 4 Tage extreme Strapazen wegstecken kann. Mir ging es erstaunlich gut und ich konnte sogar noch etwas pushen."

Glücklich und zurecht stolz auf die Topleistung

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